Willkommen beim „MC Waester Voices e.V.“

Wir haben uns vereint!

MGV 1858 Warstein e.V.
und
Belecker Männerchor Pankratius 1860

In der Mitgliederversammlung am 24.01.2025 haben sich die beiden Männerchöre aus Warstein und Belecke für eine gemeinsame Zukunft entschieden. Der neue Chor trägt den Namen „Waester Voices“ und symbolisiert den Zusammenhalt der Chöre und die Bereitschaft für Veränderungen. (s.a. Bericht im Soester Anzeiger vom 29.01.2025)
Allen interessierten Jungen und Männern im Stadtgebiet und den umliegenden Ortschaften bieten wir hiermit die Möglichkeit sich für Gesang und die Gemeinschaft im Chor begeistern zu lassen. Ihr seid herzlich willkommen!

Kontaktanfragen über:  info@waester-voices.de

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Karnevalistische Matinee des MC Waestervoices zum 121. GBK-Geburtstag

Mit Freudentränen und Jubelrufen: Waestervoices gratulieren zum 121. GBK-Geburtstag

Ausverkaufte „Karnevalistische Matinee“ des Männerchores Waestervoices in der Neuen Aula

Verschiedenste bekannte Karnevalshits bildeten die Grundlage für die Karnevalistische Matinee des MC Waestervoices anlässlich des 121. Geburtstages der GBK. © Christian Clewing

Der Männerchor Waestervoices begeisterte drei Stunden lang das Publikum bei seiner „Karnevalistischen Matinee“ zum 121. GBK-Geburtstag. Dabei kehrten zwei jecke Hochkaräter nach langer Pause auf die Bühne zurück.

Belecke – Was für ein Geburtstagsgeschenk! Drei Stunden und närrische elf Minuten lang sorgten am Sonntag die Sänger des Männerchores Waestervoices mit ihrer „Karnevalistischen Matinee“ zu Ehren des 121. Geburtstages des Großen Belecker Karnevalsgesellschaft für beste Unterhaltung in der ausverkauften Neuen Aula in Belecke. Stehende Jubelrufe, ein riesiger Applaus und schließlich die Zugabeforderung zeigten, dass das unter Federführung von Rolf Jesse, Edelbert „Schummel“ Schäfer und Hans-Jürgen „Hasi“ Raulf ausgearbeitete Programm genau den Nerv der Zuschauer getroffen hatte. Auch wenn es mit Büttenreden und Gesangsdarbietungen eine Karnevalssitzung der feinen und pointierten Töne war, sie schreit förmlich nach einer Fortsetzung und damit der Wiederbelebung alter karnevalistischer Traditionen der fusionierten Chöre aus Belecke und Warstein.

Stieg nach langer Pause in die Bütt und begeisterte mit feinsinnigem Humor: Edelbert „Schummel“ Schäfer. © Christian Clewing

Die Frage, warum ein Männerchor eine Karnevalssitzung organisiert, beantwortete MC-Vorsitzender Rolf Jesse in seiner Begrüßung: „Weil wir es können.“ Karneval und Gesang seien „untrennbar miteinander verbunden“. Schon vor der Fusion waren sowohl der MGV 1856 Warstein als auch der Belecker Männerchor närrisch unterwegs – in Warstein mit eigenen Sitzungen, in Belecke als Thekenchor oder Möhnespatzen. „Und wenn die GBK 11 mal 11 Jahre alt wird, dann wollen wir das auch gebührend mit Gesang feiern“, so Jesse. Bei der Planung habe man aber auf eines bewusst verzichtet: Gardetänze. „Wir sind uns durchaus unserer physischen Grenzen bewusst.“

Schwerpunkt auf närrischem Liedgut

Der Schwerpunkt der Musikauswahl lag natürlich auf närrischem Liedgut – am Sonntag unterteilt in die Kapitel „die Trinkkultur und ihre Folgen“ und „kurkölnische Traditionen“, so Jesse in der Einleitung: „Wir versuchen dabei die kölsche Mundart zu nutzen, das ist nicht so weit weg vom Plattdeutschen und das können einige von uns.“ Und so schunkelte und klatschte das Publikum unter anderem zu Hits der Höhner und der Bläck Fööss, aber auch zu lokalisierten Texten über „Belecker Wasser“ oder „Guter Mann“, immer mal wieder mit Soloauftritten von Markus Schröder, Marco Marabito, Franz-Josef Hagemann und Peter Mahnke garniert.

Das Publikum in der Neuen Aula wurde am Sonntag zudem Zeuge einer „Welturaufführung“, wie es der Künstler selber nannte: Hans-Jürgen „Hasi“ Raulf schmiss sich wieder die Glitzerjacke über, um als Stimmunssänger aufzutreten – und das erstmals live begleitet von den Vereinigten Allagener Notenwarten (VAN). Neben einem Geburtstagslied und „Monds Karl“ durfte auch der Hasi-Klassiker „Ticke, ticke, tacke, jeder hat ne Macke“ nicht fehlen: „Das Lied ist 44 Jahre jung, mit ihm stand ich damals nervös zum ersten Mal auf der Bühne“, verriet der Stimmunssänger. Von Nervosität war keine Spur mehr, der Inhalt allerdings „stimmt nach wie vor noch“, wie „Hasi“ schmunzelnd erklärte.

„Welturaufführung“: Erstmals sang Hans-Jürgen „Hasi“ Raulf seinen 44 Jahre alten „Ticke, ticke, tacke“-Hit begleitet von den Vereinigten Allagener Notenwarten. © Christian Clewing

Reaktivierung von Hochkarätern

Und neben Hans-Jürgen Raulf wurde ein weiterer karnevalistischer Hochkaräter aus den Chorreihen reaktiviert, der nicht nur fünf Jahrzehnte Sangesbruder ist, sondern auch fünf Jahrzehnte Büttenass: „Wir brauchten ihn nicht lange überreden“, verriet Rolf Jesse über die Verpflichtung von Edelbert „Schummel“ Schäfer. Und der zeigte, dass auch er nach langer Pause nahtlos an alte Zeiten anknüpfen konnte, präsentierte mitunter so tiefgründige Wortspiele, dass die Lacher einen Moment brauchten: „Jaja, lasst euch ruhig Zeit…“ Dass aber auch der Nachwuchs in der Bütt gut aufgehoben ist und dem alten Hasen in nichts nachsteht, bewiesen Philipp Jesse („ein echter kölscher Jung“) und Henrik Schroeck aus dem GBK-Präsidium. „Ja, auch der dauert“, schmunzelten sie nach einem Blick in den Saal: „Unser Publikum ist hier heute so alt, da war googeln noch ein sächsischer Christbaumschmuck.“

In alten Zeiten schwelgte man nicht nur seitens der Belecker Sänger, sondern auch bei den Warsteinern: „Sie scheinen überrascht über den guten Geschmack, den ich bei der Wahl der Prinzessin bewiesen habe“, erklärte Kaiser Wilhelm I. alias Willi Bender, nachdem er mit seiner zwei Köpfe größeren Begleiterin (Heinz Hoppe) durch die Zuschauerreihen auf die Bühne stolziert war. „Ein Eyecatcher“, so der Kaiser, „man kann den Blick nicht von ihr wenden.“ Tränenlachend amüsierte sich das Volk über das Revival einer MGV-Herrensitzung.

Erinnerten an alte Zeiten und die MGV 1858-Herrensitzungen: Prinzessin Henriette und Kaiser Wilhelm I. alias Heinz Hoppe und Willi Bender. © Christian Clewing

Zuvor hatte Hans-Jürgen Raulf auf die 2025 vollendete Chorfusion zurückgeblickt: „Es klingt wie ein Märchen aus 1001 Nacht“, fasste er den langen Prozess zusammen. 2023 sei die Idee entstanden, „aber Warsteiner zusammen mit Beleckern?“ Was ihm dazu als erstes einfiel, war ein Zitat aus der Bibel: „Wie soll das geschehen?“ Belecker wollten nicht nach Warstein zum Sängerfest, Warsteiner nicht zu Veranstaltungen nach Belecke. Ein gemeinsamer Auftritt beim Sturmtag in Belecke mit Westernhagens „Freiheit“ habe dazu geführt, dass man sich von allen alten Zwängen befreite. Schwierig sei auch die Namenssuche gewesen – „Neue Harmonie“, „Rolf und seine Freunde“, „Sangeskraft“, Raulfs Zungenschlag und seine Erläuterungen trieben auch hier wieder die Lachtränen in die Zuhöreraugen. Auch beim Vorstellen des schließlich ausgewählten Fusionsnamen: „Waestervoices – einigen musste man allerdings das Wort Voices erklären…“

Franz-Josef Hagemann, begleitet von Hans-Jürgen Raulf, übernahm den Solopart bei „Guter Mann“. © Christian Clewing

Verabschiedung des Ex-Bürgermeisters

Einen eigenen Matinee-Block widmeten die Sänger Ex-Bürgermeister Dr. Thomas Schöne. Der war nicht nur vorher schon beim Videoeinspieler zum Lied „Guter Mann“ als Betrunkener von Monds Karl verfolgt durch die Altstadt torkelnd zu sehen, er stieg auch selber in die Bütt: „Ich muss viel dummes Zeug geredet haben, so oft wie ich jetzt als Büttenredner auftrete“, schmunzelte er und fesselte die Zuhörer mit seinem Vortrag darüber, dass Ratssitzungen ja doch irgendwie auch Kappensitzungen sind. Als Abschiedsgeschenk nach zehn Amtsjahren gab es nicht nur einen „kleinen Zapfenstreich, also das Zäpfchen“, wie Moderator Edelbert Schäfer erklärte, unter der Regie von Major Elmar Steinrücke, mit den GBK-Prinzengardisten und der Nacht-und-Nebel-Kapelle, sondern auch ein von den Waestervoices umgetextetes Lied mit dem Vorschlag, nun im Ruhestand doch Mitglied im Männerchor zu werden. „Ich bin sehr gerührt“, so Thomas Schöne über die „zu Herzen gehende Geste – und das von Warsteinern und Beleckern zusammen, das ist besonders viel wert“.

Für Ex-Bürgermeister Dr. Thomas Schöne gab es noch einen kleinen Zapfenstreich zum Abschied – bekannt auch als „Zäpfchen“. © Christian Clewing

Auch wenn man noch stundenlang weiter hätte zuhören können, das Vorsitzenden-Duo Rolf Jesse und Rolf Wieskemper zog nach einer Zugabe die Reißleine und leitete über zum gemütlichen Teil an der Theke: „Nach drei Stunden wollten wir fertig sein, wir wollten der GBK ja nicht die Show stehlen…“

Schunkeln, mitklatschen und auch mitsingen war angesagt bei der ausverkauften karnevalistischen Matinee in der Neuen Aula. © Christian Clewing

Möglich machten das besondere Geburtstags-Event mit vielen vergossenen Freudentränen nicht nur die Waestervoices-Sänger, sondern auch weitere Helferinnen und Helfer: Die Eisenbahnfreunde Warstein und der Kegelclub „Die pfiffigen Kobolde“ stellten Kellnerteams, die Kulturinitiative betrieb die Foyer-Theke und die Garderobe. CHRISTIAN CLEWING

Quelle: Bericht im Soester Anzeiger Warstein vom 10.02.2026, Seite 13 von 

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Karnevalistische Matinee am 08.02.2026

Waester Voices laden am 8. Februar ein /         – AUSVERKAUFT  – 

Die beiden Vorsitzenden Rolf Jesse (links) und Rolf Wieskemper freuen sich mit den Waester Voices-Sängern auf die karnevalistische Matinee. © MCWVBelecke – Der „MC Waester Voices e.V.“ gratuliert der Großen Belecker Karnevalsgesellschaft von 1905 (GBK) zu ihrem 121. Jubiläum mit einem besonderen Geschenk: Im Rahmen einer karnevalistischen Matinee erklingen am Sonntag, 8. Februar, ab 11 Uhr in der Neuen Aula in Belecke kölsche Lieder als Geschenk zum 11 x 11. GBK-Geburtstag.

Die ehemals eigenständigen Männerchöre, die im letzten Jahr zum MC Waester Voices fusioniert haben, können selbst auf eine lange karnevalistische Tradition zurückblicken. So hat der Männergesangverein 1858 Warstein viele Jahre eigene Karnevalssitzungen in Warstein veranstaltet, und kleine Sängergruppen des Belecker Männerchores Pankratius 1860 haben erst als „Möhnespatzen“ und später als „Kleiner Thekenchor“ ebenfalls über Jahrzehnte am karnevalistischen Geschehen in Belecke teilgenommen.

Mit der Darbietung kölscher Lieder von „De Höhner“ und den „Bläck Fööss“ will der Chor auch an die kurkölnische Tradition des Sauerlandes erinnern. Natürlich darf auch Stimmungssänger Hasi mit seinen Hits nicht fehlen. Doch nicht nur Gesang, sondern auch Büttenreden von Edelbert „Schummel“ Schäfer und dem Duo Philipp Jesse und Henrick Schröck sowie Parodien machen diese Matinee zu einem echten karnevalistischen Leckerbissen.

Darüber hinaus wird in dieser Matinee auch Alt-Bürgermeister Dr. Thomas Schöne im Fokus stehen, bei dem sich nun auch die Sänger und Karnevalisten mit einem eigens arrangierten „Kleinen Warsteiner Zapfenstreich“ humorvoll verabschieden wollen.

„Das – gerne auch kostümierte – Publikum darf sich also auf einen schönen Tag in der Aula mit einem abwechslungsreichen Programm freuen“, heißt es in der Einladung. Für Speis und Trank während des Programms und auch danach ist gesorgt. So wird passend zu den kölschen Liedern natürlich Kölsch serviert, und der Vereinswirt bietet neben der kölschen Spezialität „Halve Hahn“ auch weitere kleine Speisen an.

Karten zu diesem außergewöhnlichen Event zu Beginn der heißen Karnevalswoche sind zum Preis von 11 Euro in den Filialen der Volksbank Hellweg in Warstein und Belecke sowie im Weinhaus Wieskemper und bei den aktiven Waester Voices-Sängern erhältlich.

Soester Anzeiger Warstein vom 17.01.2026, Seite 11

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Mitgliederversammlung am 17.01.2026

„Fusion war richtige Entscheidung“

Männerchor Waester-Voices traf sich zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung

Wolfgang Mintert wurde vom Vorstand des Männerchores Waester-Voices für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. © iz

Belecke – Ein Jahr nach ihrer Fusion blickten die „Waester-Voices“ am Freitag im Deutschen Haus – anlässlich ihrer ersten ordentlichen Mitgliederversammlung – auf ein bewegtes Gründungsjahr zurück und stellten die Weichen für ihre Zukunft. „Wir dürfen euch alle herzlich begrüßen“, eröffneten der „doppelte Rolf“, alias die Vorsitzenden Rolf Jesse und Rolf Wieskemper, den Abend, der mit einem gemeinsamen Grünkohl-Essen begonnen hatte. Der offizielle Teil startete traditionell mit dem gesungenen „Sängergruß“. Im Anschluss gedachten die Sänger mit dem ergreifenden Lied „Herr, deine Güte“ ihrer verstorbenen Sangesbrüder. Gleich von sechs ehemaligen Vereinskollegen musste sich der Chor im vergangenen Jahr verabschieden. Nicht immer war der Gesangsverein dabei zahlreich vertreten. Jesse fand hierzu mahnende Worte: „Ich finde es eine Selbstverständlichkeit, dass wir als aktive Sänger Flagge zeigen und in einer vernünftigen Anzahl bei der Beerdigung auftreten – auch bei Mitgliedern, die nicht mehr singen.“

Dass der Weg zur offiziellen Einheit steinig war, davon zeugten – zusätzlich zu Auftritten und geselligen Terminen – die zahlreichen Fusions-vorbereitenden Sitzungen im vergangenen Jahr. Auch zu den Protokollen gab es erneut Nachfragen. So wollte etwa Ehrenvorsitzender Josef Wüllner wissen, warum die Mitgliedsbeiträge nicht genannt seien. Diese seien in der Geschäftsordnung benannt – die entsprechenden Kopien werden den Mitgliedern zugeschickt. „Für das erste Jahr eines Chores war das schon heftig“, fassten die Vorsitzenden das terminlich dichte Gründungsjahr zusammen.

Dass die Entscheidung zur Fusion richtig war, untermauerten die Zahlen von Statistikführer Markus Berghoff: Die Probenbeteiligung lag bei rund 70 Prozent. Hier glänzte besonders der 2. Bass mit einer Teilnahmequote von 75 Prozent. Karl-Josef Rodehüser und Helmut Wessel durften sich als probenfleißigste Mitglieder über ein Präsent freuen. Zum Start ins Jahr 2026 zählte der Chor 46 (-5) aktive Sänger: 26 Tenöre (je 13 in Tenor 1 und Tenor 2), 11 im Bass 1 und 9 im Bass 2. Im Projektchor singen derzeit 12 Männer, gleichmäßig verteilt auf alle Stimmen. „Die Entscheidung zu fusionieren hat sich als richtig herausgestellt, denn mit 46 Leuten kannst du zehnmal besser singen und auch mehr Spaß haben, als wenn du das mit 20 Aktiven machst“, resümierte Jesse. Man habe die „Reißleine gezogen“, wo andere Chöre sich auflösen mussten.

Zuvor blickte Chorleiter Martin Krömer auf ein, auch für ihn „außergewöhnliches Jahr“ zurück, galt es doch, zwei Chöre zu einem zu formen. Lobend äußerte er sich über die „beiden Highlights“ des Jahres: die offene Probe beim Haus Welschenbeck und das erste große Konzert im Oktober in der Neuen Aula. „Wir haben ein sehr gutes Bild abgegeben“, lobte er. Trotz der Erfolge sah er noch Potenzial und appellierte zu mehr Konzentration, Offenheit zu neuer Chorliteratur und Mut: „Viele singen sprechend. Da steckt mehr in euch. Lieber mal einen falschen Ton raus hauen, als verängstigt mit angezogener Handbremse zu singen.“

Rolf Wieskemper bedankt sich bei Friedhelm Dostal für seine langjährige Vorstandstätigkeit als Kassierer –  Foto: © iz

„Überhaupt keine Mängel“ konnte dagegen Kassenprüfer Norbert Heer in den Büchern von Kassierer Friedhelm Dostal finden, der detailliert seinen letzten Kassenbericht abgab. Nach insgesamt 15 Jahren übergab er das Amt an Heinz Bauer. Dieser machte damit seinen Beisitzer-Posten frei, den seinerseits ab sofort Dostal besetzt. Neu als Beisitzer gewählt wurde zudem Markus Schröder, während es für Günter Mertens einstimmig „Wiederwahl“ hieß. Eb

Rolf Wieskemper gratuliert Heinz Bauer zur Wahl des Kassierers – Foto © iz

enso votierte die Versammlung für ihren Vorsitzenden Rolf Wieskemper. „Das wird meine letzte Amtszeit“, machte er aber bereits jetzt klar. Und auch Rolf Jesse meldete ein Ende seiner Vorsitzzeit an: „In drei, vier Jahren brauchen wir einen neuen Vorstand, macht euch das schon mal klar.“ Im nächsten Jahr wird Prüfer Heer von Martin Gotzes unterstützt.

Unterstützung seit einem Vierteljahrhundert erfuhr der Belecker Chor durch die Stimme von Wolfgang Mintert, der seine Ehrung mit Freude entgegennahm.

Mit einem prall gefüllten Terminkalender blicken die „Waester-Voices“ optimistisch in die Zukunft. Von der karnevalistischen Matinée am 8. Februar in der Neuen Aula, bis zur Mitgestaltung des Hochamts zum Pankratius-Fest und des Sturmtages, über die gemeinsame Chorfahrt nach Würzburg im Mai, bis hin zum Empfang eines holländischen Gastchores mit gemeinsamem Konzert im September, stehen noch viele weitere Termine für die Sänger an. Das klare Ziel: „Dass sich der Spaß, den wir beim Singen haben, auch aufs Publikum überträgt, wir neue Sänger in unseren Reihen begrüßen können und dass man schlussendlich in der Öffentlichkeit feststellt: Der Chor ist nicht tot, wir leben noch!“ IZ

Soester Anzeiger Warstein vom 19.01.2026

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Zucker im Kaffee, Traube im Fass (Bericht – Soester Anzeiger vom 08.10.2025 Jif)

Erstes Konzert des Männerchores Waester-Voices ein voller Erfolg

Kaffee, Kuchen, Konzert: Der erste Auftritt des MC Waester-Voices unter dem Titel „Zucker im Kaffee“ war richtig gut besucht. © Jif

Belecke – Die Kaffeetische in der Neuen Aula waren voll besetzt, als nach einem einstündigen Kaffeetrinken die Männer des Männerchores Waester-Voices unter anhaltendem Applaus auf der Bühne einzogen. Nachdem die beiden Männerchöre MGV 1858 Warstein und MC Belecke 1860 Anfang des Jahres zum MC Waester-Voices verschmolzen waren, gaben die Sänger am Sonntagnachmittag ihr erstes Konzert unter dem Titel „Zucker im Kaffee“, das um 15 Uhr mit einem einstündigen Kaffeetrinken in der Aula begann und sich ab 16 Uhr mit dem Konzert der Waester-Voices fortsetzte.

„Wir sind der Überzeugung, dass das Zusammengehen beider Chöre der richtige Schritt war, um dem Sterben von Männerchören entgegenzuwirken“, schilderte Rolf Jesse als Chorleiter des ehemaligen MC Belecke zur Begrüßung. „Wir wollen zeigen, dass der Männerchorgesang noch lebt und dass Singen Freude macht“, erklärte er zudem das Ziel des Konzertnachmittags vom „einzigen Männerchor im Stadtgebiet“.

Dafür hatten die Sänger unter der Leitung ihres Dirigenten Martin Krömer ein großes Repertoire – von Klassikern über moderne Töne bis zu volkstümlichen Weinliedern – vorbereitet. Am Flügel begleitet wurden sie dabei von Ioana Corina Ionescu und starteten mit „Schenk mir noch eine Stunde“ von Udo Jürgens. Daran anschließend boten sie – ebenfalls von Udo Jürgens und passend zum Konzertmotto – „Aber bitte mit Sahne“ dar und fuhren fort mit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und „Komm, wir halten die Welt an“ von den Höhnern.

Danach stand der Projektchor des MC Waester-Voices auf der Bühne und interpretierte mit „Zucker im Kaffee“ zunächst das Titellied des Nachmittags. Gefühlvoll setzten sie mit „Always on my mind“, „Solang man Träume noch leben kann“ und „I am sailing“ fort, bevor die zweite Konzerthälfte musikalisch in die Welt des Weins entführte. Um das Publikum darauf einzustimmen, führte eine kleine kostenlose Weinprobe des Weinhaus Wieskemper, ausgeschenkt von den Tänzerinnen der GBK-Damengarde, thematisch in die zweite Hälfte des Konzerts ein: „Aus der Traube in die Tonne, von der Tonne in das Fass“ besang der Chor zunächst den Beginn der Weinherstellung, es folgten „Griechischer Wein“ und das „Chianti-Lied“.

Der Projektchor stand danach wieder auf der Bühne und interpretierte zunächst „Rock around the clock“ aus den 1960er-Jahren. Gefühlvolle Klänge schlossen sich mit „From a distance“ an und zum Abschluss boten die Sänger des Projektchors den irischen Abschiedsgruß „The parting glas“ dar – während dem sie ihrem kürzlich verstorbenen Chormitglied Wigbert Wieneke gedachten.

Zum Gesamtabschluss sang der Gesamtchor, zusätzlich durch Flügel und Gesang Ioana Ionescus begleitet, Peter Maffays „Nessaja“ – was eigentlich in Kooperation mit dem Kinderchor der Westerbergschule geplant, aber aus organisatorischen Gründen ohne die Grundschüler umgesetzt worden war. Nicht enden wollender Applaus des Publikums würdigte die Leistung der Sänger und forderte eine gesangliche Zugabe, nach der es wieder anhaltenden Beifall gab, der den gelungenen Nachmittag würdig beendete. JIF

Aus zwei mach eins: Die Chöre MGV 1858 Warstein und MC Belecke 1860 sind seit Anfang des Jahres MC Waester-Voices  © Jif

Der Projektchor des des MC Waester-Voices interpretierte unter anderem das Konzert-Motto „Zucker im Kaffee“  © Jif

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„Zucker im Kaffee – zuckersüß für die Ohren – kräftig im Abgang!“

Der neu ge­grün­de­te Män­ner­chor Waes­ter­Voices (ehe­mals MGV 1858 War­stein e.V. und MC Be­le­cke 1860) ver­an­stal­tet am Sonn­tag, 5. Ok­to­ber, in der Neuen Aula in Be­le­cke sein ers­tes gro­ßes Kon­zert. Unter dem Motto „Zu­cker im Kaf­fee – zu­cker­süß für die Ohren – kräf­tig im Ab­gang!“ er­war­ten das Pu­bli­kum mo­der­ne Songs, ge­fühl­vol­le Me­lo­di­en und mu­si­ka­li­sche Über­ra­schun­gen. Von 15 bis 16 Uhr gibt es Kaf­fee und Ku­chen. Um 16 Uhr be­ginnt das Kon­zert. Der Kaf­fee ist kos­ten­los, eine Mini-Wein­pro­be in­klu­si­ve. Der Ein­tritt ist ge­staf­felt: am Tisch 15 Euro, in den Stuhl­rei­hen 12,50 Euro. Ein­lass ist ab 14.30 Uhr. Kar­ten gibt es in den Volks­bank-Fi­lia­len War­stein und Be­le­cke, im Wein­haus Wieskem­per und bei den ak­ti­ven Sän­gern. Die bei­den Vor­sit­zen­den Rolf Jesse und Rolf Wieskem­per hof­fen auf reges In­ter­es­se aus dem ge­sam­ten Stadt­ge­biet für die­sen „Nach­mit­tag für alle Sinne“.

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Projektchor wirbt für das Konzert am 05.10.2025 in der „Neuen Aula“ in Belecke

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Wichtiger Termin zum Vormerken – Save the date ;-)

 

Wir freuen uns auf einen schönen, unterhaltsamen Nachmittag mit Ihnen in gemütlicher Atmosphäre. Lassen sie sich überraschen. 

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Mitgliederversammlung am 24.01.2025

Warsteiner Männerchöre fusionieren jetzt als „MC Waester Voices“

„Ab jetzt gemeinsam“ Fusionierte Männerchöre mit positivem Zukunftsblick

Die beiden Vorsitzenden „Rolf Wieskemper und Rolf Jesse“ Foto: Günther Mertens

Warstein/BeleckeChöre haben es schwer. Und da hilft auch keine jahrhundertealte Tradition. Manchen fehlt die musikalische Leitung, vielen fehlen aber insbesondere die Mitglieder. Ganz besonders die jüngeren Mitglieder. Das ist – beziehungsweise vielmehr war – auch bei den letzten beiden Männerchören im Warsteiner Stadtgebiet der Fall. Dem Belecker Männerchor von 1860 und dem Warsteiner Männergesangsverein von 1858. Am Wochenende beschlossen die beiden Chöre ihre Fusion. „Das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung“, schildert Rolf Wieskemper, bis dato Vorsitzender des MGV 1858. Die Fusion wurde bereits am Freitagabend im Hotel Lindenhof während einer 3,5 Stunden langen Sitzung besiegelt, am Samstag darauf folgte die Auflösung des Belecker Chores. Es sei aber „ganz klar keine Übernahme oder ähnliches“ ergänzt Rolf Jesse, bis dato Vorsitzender des BMC 1860. Das sei „auch aus psychologischer Sicht“ wichtig: „Es entsteht gemeinsam etwas ganz Neues.“

Mitgliederversammlung im „Lindenhof“ in Warstein – Foto: Günther Mertens

Viele Sänger waren am Freitagabend zur Fusionsversammlung gekommen. 

„Klar ist, aber das steht nicht in der Satzung: Kommende Vorsitzende müssen natürlich auch Rolf heißen.“

Rolf Jesse

Die Zusammenarbeit, so schildern beide, habe bereits seit Jahren stattgefunden. Nun ist sie eben auch auf dem Papier niedergeschrieben. „Wir hatten ja vor Jahrzehnten mit Peter Wessel schon den gemeinsamen Chorleiter, nun ist es mit Martin Krömer das gleiche“, schildert Jesse: „2001 waren wir beispielsweise auch schon in Rom gemeinsam.“ Es sei, so ergänzt Wieskemper, auch die Pandemie gewesen, die den Prozess beschleunigt habe: „Das hat uns beiden stark zugesetzt, viele Aktive sind nicht mehr wiedergekommen.“ In Belecke führte das so weit, dass Ende 2022 das Adventskonzert abgesagt werden musste: Zu wenig Sänger. Jesse: „Wir haben dann beschlossen, nicht mehr alleine in der Öffentlichkeit aufzutreten. Ab dann sollte es gemeinsam gehen.“ Gemeinsame Proben, gemeinsame Auftritte. Der erste beim Belecker Sturmtag. „Beim Festzug ist dann auch die Fahne des Warsteiner Männerchores mitmarschiert. Das in Belecke, das war ein Ding, das sorgte für Gesprächsstoff“, erzählt Jesse lachend.

„Chorkerle“ oder „MC Waester Voices“

Nun seien es aktive 50 Sänger gemeinsam, bei vergangenen Proben kamen stolze 44 Männer: „Es sind alle mit gewechselt. Das freute natürlich auch unseren Chorleiter Martin Krömer.“ Gesungen und aufgetreten werde nun als „MC Waester Voices“, das Ergebnis eines Findungsprozesses vom Freitagabend. Insgesamt habe es 17 Vorschläge gegeben, so Wieskemper, unter anderem den der „Chorkerle“: „Aber wir sind froh, dass ‚MC Waester Voices‘ die überragende Mehrheit hatte und von allen mitgetragen wird. Alles ganz offen und demokratisch.“

Besondere Ehrung für langjährige aktive Mitgliedschaft – Foto: Günther Mertens

Norbert Fisch wurde für 65-jähriges aktives Singen mit der Goldmedaille des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet. 

Die Schreibweise sei dabei bewusst gewählt, lässt sowohl die Schreibweise „Wäster“ – Flusslauf durch Warstein – als auch „Wester“ – Flusslauf durch Belecke – zu. Die Gründungsjahre seien absichtlich weggelassen worden, abgesehen vom Flusslauf auch der Bezug zur Herkunft: „Es soll deutlich werden, dass es etwas Neues gibt.“ Beispielsweise die Öffnung hin zu einem „Gemischten Chor“ sei keine Alternative gewesen, die gebe es nun mal auch schon.

„Das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung.“

Rolf Wieskemper

„Doppel-Rolf“ an der Vorstandsspitze

Hoffnung nun, auch hinter dem Namen, sei die Gewinnung von neuen Mitgliedern – „oder auch, dass Ehemalige zurückkommen“, sagt Wieskemper. Drei hätten bereits ihr Interesse geäußert. Für „fünf bis zehn Jahre“ sei der Fortbestand jetzt gesichert, sagt Jesse. Dass der Verein durch die Fusion größer, nicht aber jünger geworden sei, sei ihm auch bewusst: „Wir wollen aber jetzt gerade die Männer ab 40 ansprechen, bei uns mitzumachen.“

Der Chor wird ab sofort per Doppelspitze geführt, auch das ist Teil der neuen Satzung. In Person sind das nun Rolf Jesse und Rolf Wieskemper als „Doppel-Rolf“. „Klar ist, aber das steht nicht in der Satzung: Kommende Vorsitzende müssen natürlich auch Rolf heißen“, fügt Jesse lachend an. Kassierer ist Friedhelm Dostal, Schriftführer ist Marco Morabito. Hinzu kommen sechs Beisitzer, drei aus Warstein, drei aus Belecke. Die Probenorte und -zeiten werden vorerst bleiben. Immer mittwochs, im Wechsel im Hotel Lindenhof und im Deutschen Haus, probt ab 19 Uhr der Projektchor und ab 20 Uhr „MC Waester Voices“. Das Liedgut werde moderner, insbesondere sei dies das Markenzeichen des Projektchores, so Wieskemper. Jeder Interessierte sei auch eingeladen, lediglich im Projektchor, nicht aber bei den „Waester Voices“ mitzusingen: „Vielleicht ist das dann auch ein Sprungbrett.“ Und auch Mitgliedsjahre sowie Ehren- und Fördermitgliedschaften in beiden Vereinen bleiben über die Fusion hinaus bestehen. Für 65 Jahre aktives Singen wurde Norbert Fisch am Freitag mit der Goldmedaille des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet.

Neuer Vorstand des MC Waester Voices e.V. – Foto: Günther Mertens

Vorkenntnisse fürs Mitsingen seien nicht nötig, es brauche einfach die Freude an der Musik, sagt Jesse. Bereits für Ende August sei ein Chornachmittag in der Neuen Aula geplant, bei dem es erst Kaffee und Kuchen zu Schlager und Popmusik geben wird, anschließend Wein zu Weinliedern. Und für 2026 sei ein karnevalistisch-musikalischer Frühschoppen in Planung. Neuer Name, neuer Aufschwung, neue Ideen.
Bericht im Soester Anzeiger am 29.01.2025 von ALEXANDER LANGE

 

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