Die ehemals eigenständigen Männerchöre, die im letzten Jahr zum MC Waester Voices fusioniert haben, können selbst auf eine lange karnevalistische Tradition zurückblicken. So hat der Männergesangverein 1858 Warstein viele Jahre eigene Karnevalssitzungen in Warstein veranstaltet, und kleine Sängergruppen des Belecker Männerchores Pankratius 1860 haben erst als „Möhnespatzen“ und später als „Kleiner Thekenchor“ ebenfalls über Jahrzehnte am karnevalistischen Geschehen in Belecke teilgenommen.
Mit der Darbietung kölscher Lieder von „De Höhner“ und den „Bläck Fööss“ will der Chor auch an die kurkölnische Tradition des Sauerlandes erinnern. Natürlich darf auch Stimmungssänger Hasi mit seinen Hits nicht fehlen. Doch nicht nur Gesang, sondern auch Büttenreden von Edelbert „Schummel“ Schäfer und dem Duo Philipp Jesse und Henrick Schröck sowie Parodien machen diese Matinee zu einem echten karnevalistischen Leckerbissen.
Darüber hinaus wird in dieser Matinee auch Alt-Bürgermeister Dr. Thomas Schöne im Fokus stehen, bei dem sich nun auch die Sänger und Karnevalisten mit einem eigens arrangierten „Kleinen Warsteiner Zapfenstreich“ humorvoll verabschieden wollen.
„Das – gerne auch kostümierte – Publikum darf sich also auf einen schönen Tag in der Aula mit einem abwechslungsreichen Programm freuen“, heißt es in der Einladung. Für Speis und Trank während des Programms und auch danach ist gesorgt. So wird passend zu den kölschen Liedern natürlich Kölsch serviert, und der Vereinswirt bietet neben der kölschen Spezialität „Halve Hahn“ auch weitere kleine Speisen an.
Karten zu diesem außergewöhnlichen Event zu Beginn der heißen Karnevalswoche sind zum Preis von 11 Euro in den Filialen der Volksbank Hellweg in Warstein und Belecke sowie im Weinhaus Wieskemper und bei den aktiven Waester Voices-Sängern erhältlich.
Soester Anzeiger Warstein vom 17.01.2026, Seite 11
In der Mitgliederversammlung am 24.01.2025 haben sich die beiden Männerchöre aus Warstein und Belecke für eine gemeinsame Zukunft entschieden. Der neue Chor trägt den Namen „Waester Voices“ und symbolisiert den Zusammenhalt der Chöre und die Bereitschaft für Veränderungen. (s.a. Bericht im Soester Anzeiger vom 29.01.2025)
Allen interessierten Jungen und Männern im Stadtgebiet und den umliegenden Ortschaften bieten wir hiermit die Möglichkeit sich für Gesang und die Gemeinschaft im Chor begeistern zu lassen. Ihr seid herzlich willkommen!
Belecke – Ein Jahr nach ihrer Fusion blickten die „Waester-Voices“ am Freitag im Deutschen Haus – anlässlich ihrer ersten ordentlichen Mitgliederversammlung – auf ein bewegtes Gründungsjahr zurück und stellten die Weichen für ihre Zukunft. „Wir dürfen euch alle herzlich begrüßen“, eröffneten der „doppelte Rolf“, alias die Vorsitzenden Rolf Jesse und Rolf Wieskemper, den Abend, der mit einem gemeinsamen Grünkohl-Essen begonnen hatte. Der offizielle Teil startete traditionell mit dem gesungenen „Sängergruß“. Im Anschluss gedachten die Sänger mit dem ergreifenden Lied „Herr, deine Güte“ ihrer verstorbenen Sangesbrüder. Gleich von sechs ehemaligen Vereinskollegen musste sich der Chor im vergangenen Jahr verabschieden. Nicht immer war der Gesangsverein dabei zahlreich vertreten. Jesse fand hierzu mahnende Worte: „Ich finde es eine Selbstverständlichkeit, dass wir als aktive Sänger Flagge zeigen und in einer vernünftigen Anzahl bei der Beerdigung auftreten – auch bei Mitgliedern, die nicht mehr singen.“
Dass der Weg zur offiziellen Einheit steinig war, davon zeugten – zusätzlich zu Auftritten und geselligen Terminen – die zahlreichen Fusions-vorbereitenden Sitzungen im vergangenen Jahr. Auch zu den Protokollen gab es erneut Nachfragen. So wollte etwa Ehrenvorsitzender Josef Wüllner wissen, warum die Mitgliedsbeiträge nicht genannt seien. Diese seien in der Geschäftsordnung benannt – die entsprechenden Kopien werden den Mitgliedern zugeschickt. „Für das erste Jahr eines Chores war das schon heftig“, fassten die Vorsitzenden das terminlich dichte Gründungsjahr zusammen.
Dass die Entscheidung zur Fusion richtig war, untermauerten die Zahlen von Statistikführer Markus Berghoff: Die Probenbeteiligung lag bei rund 70 Prozent. Hier glänzte besonders der 2. Bass mit einer Teilnahmequote von 75 Prozent. Karl-Josef Rodehüser und Helmut Wessel durften sich als probenfleißigste Mitglieder über ein Präsent freuen. Zum Start ins Jahr 2026 zählte der Chor 46 (-5) aktive Sänger: 26 Tenöre (je 13 in Tenor 1 und Tenor 2), 11 im Bass 1 und 9 im Bass 2. Im Projektchor singen derzeit 12 Männer, gleichmäßig verteilt auf alle Stimmen. „Die Entscheidung zu fusionieren hat sich als richtig herausgestellt, denn mit 46 Leuten kannst du zehnmal besser singen und auch mehr Spaß haben, als wenn du das mit 20 Aktiven machst“, resümierte Jesse. Man habe die „Reißleine gezogen“, wo andere Chöre sich auflösen mussten.
Zuvor blickte Chorleiter Martin Krömer auf ein, auch für ihn „außergewöhnliches Jahr“ zurück, galt es doch, zwei Chöre zu einem zu formen. Lobend äußerte er sich über die „beiden Highlights“ des Jahres: die offene Probe beim Haus Welschenbeck und das erste große Konzert im Oktober in der Neuen Aula. „Wir haben ein sehr gutes Bild abgegeben“, lobte er. Trotz der Erfolge sah er noch Potenzial und appellierte zu mehr Konzentration, Offenheit zu neuer Chorliteratur und Mut: „Viele singen sprechend. Da steckt mehr in euch. Lieber mal einen falschen Ton raus hauen, als verängstigt mit angezogener Handbremse zu singen.“
„Überhaupt keine Mängel“ konnte dagegen Kassenprüfer Norbert Heer in den Büchern von Kassierer Friedhelm Dostal finden, der detailliert seinen letzten Kassenbericht abgab. Nach insgesamt 15 Jahren übergab er das Amt an Heinz Bauer. Dieser machte damit seinen Beisitzer-Posten frei, den seinerseits ab sofort Dostal besetzt. Neu als Beisitzer gewählt wurde zudem Markus Schröder, während es für Günter Mertens einstimmig „Wiederwahl“ hieß. Eb
enso votierte die Versammlung für ihren Vorsitzenden Rolf Wieskemper. „Das wird meine letzte Amtszeit“, machte er aber bereits jetzt klar. Und auch Rolf Jesse meldete ein Ende seiner Vorsitzzeit an: „In drei, vier Jahren brauchen wir einen neuen Vorstand, macht euch das schon mal klar.“ Im nächsten Jahr wird Prüfer Heer von Martin Gotzes unterstützt.
Unterstützung seit einem Vierteljahrhundert erfuhr der Belecker Chor durch die Stimme von Wolfgang Mintert, der seine Ehrung mit Freude entgegennahm.
Mit einem prall gefüllten Terminkalender blicken die „Waester-Voices“ optimistisch in die Zukunft. Von der karnevalistischen Matinée am 8. Februar in der Neuen Aula, bis zur Mitgestaltung des Hochamts zum Pankratius-Fest und des Sturmtages, über die gemeinsame Chorfahrt nach Würzburg im Mai, bis hin zum Empfang eines holländischen Gastchores mit gemeinsamem Konzert im September, stehen noch viele weitere Termine für die Sänger an. Das klare Ziel: „Dass sich der Spaß, den wir beim Singen haben, auch aufs Publikum überträgt, wir neue Sänger in unseren Reihen begrüßen können und dass man schlussendlich in der Öffentlichkeit feststellt: Der Chor ist nicht tot, wir leben noch!“ IZ
Belecke – Die Kaffeetische in der Neuen Aula waren voll besetzt, als nach einem einstündigen Kaffeetrinken die Männer des Männerchores Waester-Voices unter anhaltendem Applaus auf der Bühne einzogen. Nachdem die beiden Männerchöre MGV 1858 Warstein und MC Belecke 1860 Anfang des Jahres zum MC Waester-Voices verschmolzen waren, gaben die Sänger am Sonntagnachmittag ihr erstes Konzert unter dem Titel „Zucker im Kaffee“, das um 15 Uhr mit einem einstündigen Kaffeetrinken in der Aula begann und sich ab 16 Uhr mit dem Konzert der Waester-Voices fortsetzte.
„Wir sind der Überzeugung, dass das Zusammengehen beider Chöre der richtige Schritt war, um dem Sterben von Männerchören entgegenzuwirken“, schilderte Rolf Jesse als Chorleiter des ehemaligen MC Belecke zur Begrüßung. „Wir wollen zeigen, dass der Männerchorgesang noch lebt und dass Singen Freude macht“, erklärte er zudem das Ziel des Konzertnachmittags vom „einzigen Männerchor im Stadtgebiet“.
Dafür hatten die Sänger unter der Leitung ihres Dirigenten Martin Krömer ein großes Repertoire – von Klassikern über moderne Töne bis zu volkstümlichen Weinliedern – vorbereitet. Am Flügel begleitet wurden sie dabei von Ioana Corina Ionescu und starteten mit „Schenk mir noch eine Stunde“ von Udo Jürgens. Daran anschließend boten sie – ebenfalls von Udo Jürgens und passend zum Konzertmotto – „Aber bitte mit Sahne“ dar und fuhren fort mit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und „Komm, wir halten die Welt an“ von den Höhnern.
Danach stand der Projektchor des MC Waester-Voices auf der Bühne und interpretierte mit „Zucker im Kaffee“ zunächst das Titellied des Nachmittags. Gefühlvoll setzten sie mit „Always on my mind“, „Solang man Träume noch leben kann“ und „I am sailing“ fort, bevor die zweite Konzerthälfte musikalisch in die Welt des Weins entführte. Um das Publikum darauf einzustimmen, führte eine kleine kostenlose Weinprobe des Weinhaus Wieskemper, ausgeschenkt von den Tänzerinnen der GBK-Damengarde, thematisch in die zweite Hälfte des Konzerts ein: „Aus der Traube in die Tonne, von der Tonne in das Fass“ besang der Chor zunächst den Beginn der Weinherstellung, es folgten „Griechischer Wein“ und das „Chianti-Lied“.
Der Projektchor stand danach wieder auf der Bühne und interpretierte zunächst „Rock around the clock“ aus den 1960er-Jahren. Gefühlvolle Klänge schlossen sich mit „From a distance“ an und zum Abschluss boten die Sänger des Projektchors den irischen Abschiedsgruß „The parting glas“ dar – während dem sie ihrem kürzlich verstorbenen Chormitglied Wigbert Wieneke gedachten.
Zum Gesamtabschluss sang der Gesamtchor, zusätzlich durch Flügel und Gesang Ioana Ionescus begleitet, Peter Maffays „Nessaja“ – was eigentlich in Kooperation mit dem Kinderchor der Westerbergschule geplant, aber aus organisatorischen Gründen ohne die Grundschüler umgesetzt worden war. Nicht enden wollender Applaus des Publikums würdigte die Leistung der Sänger und forderte eine gesangliche Zugabe, nach der es wieder anhaltenden Beifall gab, der den gelungenen Nachmittag würdig beendete. JIF
Der neu gegründete Männerchor WaesterVoices (ehemals MGV 1858 Warstein e.V. und MC Belecke 1860) veranstaltet am Sonntag, 5. Oktober, in der Neuen Aula in Belecke sein erstes großes Konzert. Unter dem Motto „Zucker im Kaffee – zuckersüß für die Ohren – kräftig im Abgang!“ erwarten das Publikum moderne Songs, gefühlvolle Melodien und musikalische Überraschungen. Von 15 bis 16 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Um 16 Uhr beginnt das Konzert. Der Kaffee ist kostenlos, eine Mini-Weinprobe inklusive. Der Eintritt ist gestaffelt: am Tisch 15 Euro, in den Stuhlreihen 12,50 Euro. Einlass ist ab 14.30 Uhr. Karten gibt es in den Volksbank-Filialen Warstein und Belecke, im Weinhaus Wieskemper und bei den aktiven Sängern. Die beiden Vorsitzenden Rolf Jesse und Rolf Wieskemper hoffen auf reges Interesse aus dem gesamten Stadtgebiet für diesen „Nachmittag für alle Sinne“.
Warsteiner Männerchöre fusionieren jetzt als „MC Waester Voices“
„Ab jetzt gemeinsam“ Fusionierte Männerchöre mit positivem Zukunftsblick
Die beiden Vorsitzenden „Rolf Wieskemper und Rolf Jesse“ Foto: Günther Mertens
Warstein/Belecke – Chöre haben es schwer. Und da hilft auch keine jahrhundertealte Tradition. Manchen fehlt die musikalische Leitung, vielen fehlen aber insbesondere die Mitglieder. Ganz besonders die jüngeren Mitglieder. Das ist – beziehungsweise vielmehr war – auch bei den letzten beiden Männerchören im Warsteiner Stadtgebiet der Fall. Dem Belecker Männerchor von 1860 und dem Warsteiner Männergesangsverein von 1858. Am Wochenende beschlossen die beiden Chöre ihre Fusion. „Das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung“, schildert Rolf Wieskemper, bis dato Vorsitzender des MGV 1858. Die Fusion wurde bereits am Freitagabend im Hotel Lindenhof während einer 3,5 Stunden langen Sitzung besiegelt, am Samstag darauf folgte die Auflösung des Belecker Chores. Es sei aber „ganz klar keine Übernahme oder ähnliches“ ergänzt Rolf Jesse, bis dato Vorsitzender des BMC 1860. Das sei „auch aus psychologischer Sicht“ wichtig: „Es entsteht gemeinsam etwas ganz Neues.“
Mitgliederversammlung im „Lindenhof“ in Warstein – Foto: Günther Mertens
Viele Sänger waren am Freitagabend zur Fusionsversammlung gekommen.
„Klar ist, aber das steht nicht in der Satzung: Kommende Vorsitzende müssen natürlich auch Rolf heißen.“
Rolf Jesse
Die Zusammenarbeit, so schildern beide, habe bereits seit Jahren stattgefunden. Nun ist sie eben auch auf dem Papier niedergeschrieben. „Wir hatten ja vor Jahrzehnten mit Peter Wessel schon den gemeinsamen Chorleiter, nun ist es mit Martin Krömer das gleiche“, schildert Jesse: „2001 waren wir beispielsweise auch schon in Rom gemeinsam.“ Es sei, so ergänzt Wieskemper, auch die Pandemie gewesen, die den Prozess beschleunigt habe: „Das hat uns beiden stark zugesetzt, viele Aktive sind nicht mehr wiedergekommen.“ In Belecke führte das so weit, dass Ende 2022 das Adventskonzert abgesagt werden musste: Zu wenig Sänger. Jesse: „Wir haben dann beschlossen, nicht mehr alleine in der Öffentlichkeit aufzutreten. Ab dann sollte es gemeinsam gehen.“ Gemeinsame Proben, gemeinsame Auftritte. Der erste beim Belecker Sturmtag. „Beim Festzug ist dann auch die Fahne des Warsteiner Männerchores mitmarschiert. Das in Belecke, das war ein Ding, das sorgte für Gesprächsstoff“, erzählt Jesse lachend.
„Chorkerle“ oder „MC Waester Voices“
Nun seien es aktive 50 Sänger gemeinsam, bei vergangenen Proben kamen stolze 44 Männer: „Es sind alle mit gewechselt. Das freute natürlich auch unseren Chorleiter Martin Krömer.“ Gesungen und aufgetreten werde nun als „MC Waester Voices“, das Ergebnis eines Findungsprozesses vom Freitagabend. Insgesamt habe es 17 Vorschläge gegeben, so Wieskemper, unter anderem den der „Chorkerle“: „Aber wir sind froh, dass ‚MC Waester Voices‘ die überragende Mehrheit hatte und von allen mitgetragen wird. Alles ganz offen und demokratisch.“
Besondere Ehrung für langjährige aktive Mitgliedschaft – Foto: Günther Mertens
Norbert Fisch wurde für 65-jähriges aktives Singen mit der Goldmedaille des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet.
Die Schreibweise sei dabei bewusst gewählt, lässt sowohl die Schreibweise „Wäster“ – Flusslauf durch Warstein – als auch „Wester“ – Flusslauf durch Belecke – zu. Die Gründungsjahre seien absichtlich weggelassen worden, abgesehen vom Flusslauf auch der Bezug zur Herkunft: „Es soll deutlich werden, dass es etwas Neues gibt.“ Beispielsweise die Öffnung hin zu einem „Gemischten Chor“ sei keine Alternative gewesen, die gebe es nun mal auch schon.
„Das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung.“
Rolf Wieskemper
„Doppel-Rolf“ an der Vorstandsspitze
Hoffnung nun, auch hinter dem Namen, sei die Gewinnung von neuen Mitgliedern – „oder auch, dass Ehemalige zurückkommen“, sagt Wieskemper. Drei hätten bereits ihr Interesse geäußert. Für „fünf bis zehn Jahre“ sei der Fortbestand jetzt gesichert, sagt Jesse. Dass der Verein durch die Fusion größer, nicht aber jünger geworden sei, sei ihm auch bewusst: „Wir wollen aber jetzt gerade die Männer ab 40 ansprechen, bei uns mitzumachen.“
Der Chor wird ab sofort per Doppelspitze geführt, auch das ist Teil der neuen Satzung. In Person sind das nun Rolf Jesse und Rolf Wieskemper als „Doppel-Rolf“. „Klar ist, aber das steht nicht in der Satzung: Kommende Vorsitzende müssen natürlich auch Rolf heißen“, fügt Jesse lachend an. Kassierer ist Friedhelm Dostal, Schriftführer ist Marco Morabito. Hinzu kommen sechs Beisitzer, drei aus Warstein, drei aus Belecke. Die Probenorte und -zeiten werden vorerst bleiben. Immer mittwochs, im Wechsel im Hotel Lindenhof und im Deutschen Haus, probt ab 19 Uhr der Projektchor und ab 20 Uhr „MC Waester Voices“. Das Liedgut werde moderner, insbesondere sei dies das Markenzeichen des Projektchores, so Wieskemper. Jeder Interessierte sei auch eingeladen, lediglich im Projektchor, nicht aber bei den „Waester Voices“ mitzusingen: „Vielleicht ist das dann auch ein Sprungbrett.“ Und auch Mitgliedsjahre sowie Ehren- und Fördermitgliedschaften in beiden Vereinen bleiben über die Fusion hinaus bestehen. Für 65 Jahre aktives Singen wurde Norbert Fisch am Freitag mit der Goldmedaille des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet.
Neuer Vorstand des MC Waester Voices e.V. – Foto: Günther Mertens
Vorkenntnisse fürs Mitsingen seien nicht nötig, es brauche einfach die Freude an der Musik, sagt Jesse. Bereits für Ende August sei ein Chornachmittag in der Neuen Aula geplant, bei dem es erst Kaffee und Kuchen zu Schlager und Popmusik geben wird, anschließend Wein zu Weinliedern. Und für 2026 sei ein karnevalistisch-musikalischer Frühschoppen in Planung. Neuer Name, neuer Aufschwung, neue Ideen. Bericht im Soester Anzeiger am 29.01.2025 von ALEXANDER LANGE
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